Arkivet, Thorvaldsens Museum

 
No. 1915 af 9857
Afsender Dato Modtager
Vincenz Rüttimann [+]

Afsendersted

Luzern

7.9.1818 [+]

Dateringsbegrundelse

Dateringen fremgår af brevet.

Bertel Thorvaldsen [+]

Modtagersted

Rom

Modtagerinfo

Ingen udskrift.

Resumé

Rüttimann takker Thorvaldsen for hans tilsagn om at udføre en model af Døende løve (Schweizerløven), jf. A119, for en meget beskeden pris.
Han udbeder sig en tegning med mål over den niche, løven skal placeres i, samt råd om, hvordan de påtænkte indskrifter bedst sikres mod tid og vejrlig. Han meddeler, at man vil støbe løven i bronze i stedet for jern, som oprindeligt planlagt, og spørger, om Thorvaldsen vil sørge for afstøbningen, og til hvilken pris. Endelig spørger han, hvad den efterfølgende transport af værket til Luzern vil koste.

Se original

Hochwohlgebohrner, Hochzuverehrender
Herr,


Es gereicht mir zur besonderen Ehre, meinem Verehrungswerthen Freunde anzuzeigen, wie erfreüt man in Luzern über Thorewaldsons Zusage ist, den Löwen zum Denkmal der am zehenden August gefallenen schweitzer modelieren und einen gyps:Abdruk Verfertigen lassen zu wollen. ich soll ferner ihnen, Herr Ritter, erklären, dass für diese übernohmmene Arbeit Wir gerne die Summe von 300 Scudi, oder hundert und fünf zechin werden verabfolgen lassen: Eine geringe gaabe, für einen so grossen Künstler! da Sie aber, selbst, gewis in Berüksichtigung unserer Hülfsquellen, diese Summe aussprechen: so nehmen Wir es mit Dank an, mit der Versicherung dass ihr Name uns unvergeslich bleiben wird. Einige Bemerkungen soll ich noch beyfügen: 1o. wünscht man, eine Zeichnung der Nische, worinn der Löwe zu liegen kömmt, und die Dimension dieser Nische genau zu kennen, damit diese aushölung des Felsens keiner Zögerung unterliegge. so ersuchen wir ebenfalls Herren Thorewaldson, uns bestimmt anzugeben wie gros die Buchstaben, der in den Felsen zu grabenden Namen seyn sollen; so wie auch jener der oben am Monument anzubringenden Inschrift. dabey ist zu bemerken, dass der Felse ein Sandstein ist, zwar ziemlich fest, aber doch dem Zahm der Zeit unterworffen: und nun frägt es sich; ob ungeachtet dieser sandigten Natur, die Namen in dem Felsen dennoch haltbar sind; ob die Tiefen mit Erz sollten ausgefüllt werden! oder aber, ob man zu einer Tafel wieder zuflucht nehmmen soll ? Endlich würde man gern sich entschliessen den Löwen in Erz statt Eisen giessen zu lassen, und sie sind ersucht uns zu melden, ob Sie diesen gus besorgen wollten was Es kosten wurde, und wie hoch der Transport in die schweiz zu stehen kommen würde ?
Ich hoffe, mein lieber Herr Thorwaldson, dieses schreiben treffe Sie in bester gesundheit an; ich bin glüklich in meinem Vatterland angekommen: Mit Begierde harre ich auf ihre antwort: und habe die Ehre mit der ausgezeichnesten Hochachtung zu geharren

Ihr gehorsamster Diener

Luzern den 7ten 7bre 1818. Herr Ritter Vincenz Rüttimann Amtschultheis
    der Stadt und Republik Luzern.
Generel kommentar

På bagsiden af brevet ses en hurtig skitse af den liggende løve i grotten over en mindeplade. Den hængende forpote, der rager ud over kanten, og skjoldet ses allerede her (se faksimile af brevet). Tegningen er med stor sandsynlighed af Thorvaldsen selv.

Arkivplacering
m5 1818, nr. 63
Thiele
Delvis gengivet hos Thiele II, p. 424-25.
Andre referencer

  • Peter Felder: Das Löwendenkmal von Luzern, Luzern 1964.
  • Finn T.B. Friis: ‘Schweizerløven i Luzern og dens forhistorie’, in: Meddelelser fra Thorvaldsens Museum, København 1947, p. 23-58.
  • Th. v. Liebenau: Oberst Carl Pfyffer von Altishofen und das Löwendenkmal in Luzern. Erinnerungsblätter zur Feier des siebenzigjährigen Bestandes der Kunstgesellschaft der Stadt Luzern, Luzern 1889.

Emneord
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Sidst opdateret 18.10.2014 Print