Arkivet, Thorvaldsens Museum

 
No. 229 af 9545
Afsender Dato Modtager
Johan Jacob Ekman [+]

Afsendersted

Firenze

Afsenderinfo

Brevet har været lukket med et rødt lakstempel. Dette viser et skjold med et bevinget anker og herover bogstaverne C H A. Brevet må derfor være lukket med rejsekammeraten Anckarsvärds segl, hvilket bekræftes af, at også Anckersvärd 10.3.1801 har skrevet et brev til Thorvaldsen lukket med dette segl.

10.3.1801 [+]

Dateringsbegrundelse

Dateringen fremgår af brevet.

Bertel Thorvaldsen [+]

Modtagersted

Rom

Modtagerinfo

Udskrift: All’Ill[ustrissi]mo Sig. / Sig. Bernardo Thorwaldsen / Danese / Roma / Alla Locanda del Sig. / Vincenzio Rössler nella / Strada Condotti.

Resumé

Ekman har modtaget de ting, som han glemte i Rom og undrer sig over ikke samtidig at have modtaget brev fra Thorvaldsen. Han frygter, at et brev er gået tabt. Ekman beder Thorvaldsen sende yderligere nogle glemte ting samt, hvis den er færdig, en afstøbning af den buste, som Thorvaldsen har modelleret af ham. Ekman beder Thorvaldsen hilse kunstneren Kauffmann og samtidig bede ham sætte produktionen af en bestilt skulptur i bero. Ekman og rejsekammeraten Anckarsvärd vil dagen efter rejse til Bologna, hvorefter vil de ad vandvejen fortsætte til Venedig, hvor Ekman håber at høre nyt fra Thorvaldsen. Han sender hilsener til sine venner i Rom.
I en kort tilføjelse d. 11.3.1801 skriver Ekman, at de ikke som planlagt kan rejse denne dag, da den derværende kommandant påstår, at rejseledsageren Anckarsvärds pas er forfalsket.

Se original

Florenz 10 Merz 1801.

Lieber Freund. Den Mantel und den Fischkopf habe ich nebst einen Brief von Rosso erhalten. Von Ihnen keine Zeile auch nicht die Stambuchsblätter von Ihnen und Zoega. Ich habe mehrmals auf der Post und bey meinem Wirth nachfragen lassen und die Taschen im Mantel öfters durchsucht, weil ich gar nicht glauben konnte dass Sie nicht geschrieben haben sollten, und noch jetzt kann ich mich nichts anders überzeugen als dass Ihr Brief und vielleicht auch die Stambuchsblätter verlohren gegangen seyn müssen. Schreiben Sie mir doch ja nach Venedig, unter der Adresse der Fratelli Revedin, wie es hiemit zusammenhängt. Haben Sie zugleich die Güte mir einige Sachen die Rosso beym Einpacken vergessen hat, und welche ich jetzt erst vermisst habe [,] zu schicken. Es sind die folgenden: Der 2te Theil von Flajanis chirurgischen Beobachtungen (in geflecktem Papier brochirt); Chiarugis Bemerkungen über Ausschlagskrankheiten (in blauem Papier brochirt); ein kleines Päckgen mit 3 viereckigten geschnittenen Steinen mit Abdrücken von Fischen. Wenn Sie bis dahin einen Abguss von meiner Büste gemacht haben; so schicken Sie mir auch einen, damit ich meine Hässlichkeit recht inne werden möge, die nur um so besser ausgedrückt seyn kann, da das Modell von so geschickter Hand gemacht worden. Grüssen Sie Kaufmann und versichern Sie ihm, dass ich von Venedig aus den Rest meiner Schuld an ihn bezahlen werde; übrigens aber nöthigen mich jetzt Umstände, freilich sehr wider Willen, ihn zu bitten, die Arbeit an den Aeskulaps und der Hygea fürs erste auszusetzen. Da Schweden wahrscheinl. mit England in Krieg verwickelt wird, so können meine Sachen ohnehin nicht sobald abgehen, und es bleibt noch Zeit genug für die erwähnte Arbeit, wenn sie wieder vorgenommen werden sollte.
Mit meinem Tripper hat es sich während meinem hiesigen langen Aufenthalt sehr gebessert und dies ist das einzige was mir diesen durch Ankarswärds Kränklichkeit verursachten Zeitverlust einigermassen erträgl. machen konnte. Morgen reisen wir dann endl. ab nach Bologna wo wir 2-3 Tage bleiben und dann zu Wasser nach Venedig gehen. Da hoffe ich sicher von Ihnen Brief zu bekommen. Leben Sie indessen wol, grüssen Sie herzl. Zoega und meine übrigen Freunde, so auch Rosso, dem ich, auf sein ausdrückliches Verlangen, gern geschrieben haben würde, wenn die Zeit mir es verstattet hätte. Wenn ich jemand treffe, der nach Rom reist werde ich ihn empfehlen. Kann ich Ihnen auf meiner Reise oder in meinem Vaterlande zu einigem Dienste seyn, so würde es mir ein Vergnügen seyn wenn ich dadurch einen Beweis geben könnte, wie sehr ich stets bin

Ihr

aufrichtiger Freund
Joh. J. Ekman.

D. 11te Auch heute können wir nicht reisen, weil Ankarswärd gestern Abend mit dem hiesigen Comandanten Händel bekommen hat, und sich mit ihm schlagen will, wenn die Sache nicht gütl. beygelegt werden kann. Die Ursach ist dass dieser behauptete, Ankarswärds königl. Pass wäre verfälscht.

Generel kommentar

Brevet nævner en nu ukendt buste af Ekman modelleret af Thorvaldsen. Se evt. referenceartiklen forsvundne værker af Thorvaldsen. Allerede i brevet 24.2.1801 havde Ekman udbedt sig en afformning af sin buste, se evt. referenceartiklen Ekmans buste og forsvundne kasser.

Brevet er afsendt fra Firenze, formentlig sammen med rejsekammeraten Anckarsvärds brev dateret samme dag, 10.3.1801, hvilket bekræftes af, at brevet er lukket med rejsekammeratens segl, jf. afsenderinfo.

Arkivplacering
m1 1801, nr. 3
Thiele
Omtalt hos Thiele I, p. 172.
Andre referencer

Omtalt hos Else Kai Sass: Thorvaldsens Portrætbuster, vol. I, København 1963-65, p. 72.

Emneord
Ekmans buste og forsvundne kasser · Englandskrigene · Rejsebeskrivelser · Svarbrev fra Thorvaldsen udbedes
Personer
C.H. Anckarsvärd · Peter Kauffmann · Georg Zoëga
Sidst opdateret 11.06.2014 Print