27.-29.7.1823

Sender

P.O. Brøndsted

Sender’s Location

Genf (dvs. Geneve)

Recipient

Bertel Thorvaldsen

Recipient’s Location

Rom

Information on recipient

Ingen udskrift.
Tilskrift: an Thorwaldsen.

Dating based on

Dateringen fremgår af brevet.

Abstract

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Document

GenfI den 27 Julius 1823.

Theuerster Freund!
Es kommt mir wiederlich vor Dich in dieser fremden SpracheII anzureden, aber ich thue es damit Du Einiges aus diesem Briefe, wenn etwa gefällig, unsern lieben deutschen FreundenIII ohne die leidige Mühe des ubertragens mittheilen mögest. – Ich befinde mich, vor 6 oder 7 Tagen hierIV angekommen, recht wohl in diesem freundlichen, schön gelegenen Städtchen. Was ich besonders hier suchte, nämlich einige HülfeV für meinen ziemlich schlechten französischen Stil, habe ich vollkommen gefunden und werde wohl hier den ganzen Monath August, vielleicht auch für einen Theil von Septembr.VI zu thun haben. Ich schwimme fast täglich im SeeVII herum, was mir sehr wohl thut, habe ein reinliches Zimmer, ein gutes InstrumentVIII darin, und tägliches Brodt, das, auf französische Weise, gut gebacken ist – damit muss der Mensch sich ja wohl begnügen. Was mich aber ganz vorzüglich hier erfreut ist die ZufriedenheitIX der Einwohner, die aus allen Gesichtern leuchtet, mit ihrer einfachen Schweizerve[r]fassungX und Regierung, und die grosse Freiheit des Lesens und Sprechens, deren wir Fremden auch theilhaftig werden. Die hiesige gesunde Atmosphäre erquickt einen ganz besonders dann, wenn man die schwüle Spion-luft und den schwerenoths Spektakel von Trummeln und Pfeiffen und Schreien der fremden Kriegsknechte in MailandXI eben verlassen hat. – Man kann hier so ziemlich thun und sagen lesen und schreiben was man mit Anständigkeit will. Hr. von H-rXII und ein paar andere gedungene Intriguanten in der Schweiz stehen ganz isolirt und von der allgemeinen Verachtung – auch der Catholiken, was merkwürdig ist – gebrandmarkt. Allerley Zumuthungen von sehr hohen Orten, wiewohl mir sehr leise und artig vorgebracht (besonders hinsichtlich des Asyls, dessen die vielen hierher Ausgewanderten fortwährend geniessen) sind mit grosser Weisheit und Ruhe abgewiesen worden. – Es regt sich überhaupt hier ein so redlicher freyer und offener Sinn und ein so entschiedener Hass und Verachtung gegen die Schändlichkeiten die man uns anderswo auftischt, dass ich eine Neigung in mir fühle (wenn wir sonst nicht samt und sondersXIII nach America oder nach Griechenland auszuwandern genöthigt werden) meinen SohnXIV hierher zubringen damit er, vor allen Dingen, ein guter und freier Mensch, kein elender Despotensclav und HalunkeXV werde. – Apropos der Halunken: ich habe hier einen langen Brief von dem Hr. v: RXVI. bekommen (dat: Copenhagen 8 Julius) – er war, wie gewöhnlich, voll von Nichts; das Wetter war mittelmässig, das Korn stand gut und die Gesundheit der Allerhöchsten MajestätenXVII war vortrefflich – Gott sey Dank! – von dein PrinzenXVIII und seiner holdseeligen GemahlinXIX war nicht die Rede; es scheint mir dass sie schon wieder, wie vordem, auf die Seite geschoben werden.

Nun will ich Dir, so lange dies längliche Blatt aushält, einige AphorismenXX aus meiner Reise, die sehr glücklich und nicht unfruchtbar gewesen, mittheilen. Ich schreibe lieber davon als von wichtigern Dingen z: B. von der Politik und der Begebenheiten in Spanien und Portugal, weil ich davon nicht viel Erfreuliches zu sagen habe. Doch muss ich auch über die neuesten Begebenheiten ein Wort sagen weil ich von allen Englischen Spanischen und Französischen Zeitungen in dem hiesigen Lese-cabinetXXI umgeben Mehreres erfuhr, wovon die Nachricht nicht leicht zu Ende dringen wird.

Zwar steht es mit der SacheXXII welcher ich als der guten huldigenXXIII muss, keinesweges so verzweifelt schlecht, als Ihr Ende, von PfaffenXXIVCracasXXV –Diarien belehrt wahrscheinlich vorstellt, und ich bin wegen gar des endlichen Ausfalls der verwickelten Verhältnisse gar nicht besorgt – aber heillosXXVI Niederthrächtiges und Infames ist allerdings geschehen. MorilloXXVII, der reiche aristocratische doppelzüngiger Fuchs (unbegreiflich wie die CortesXXVIII dieser Bästie ein Commando anvertrauen konnten) geht zu den FranzosenXXIX um derselben Zeit über, als ihre Kameraten in Catalonien von MinaXXX höllische Schläge kriegen; der liebenswürdige AmaranteXXXI hält seinen Einzug in Lissabon u.s.w. – Diese Geschichten überzeugen nur von der traurigen Nothwendigkeit dass die Sache in beiden Ländern durch eine Reaction (die gewöhnlich kräftiger ist als der erste Versuch) fester begründet werden muss. Diese wird viel Blut, schuldiges und unschuldiges, kosten – aber ein kluger Mann sagte schon längstXXXII: “On ne fait pas des revolutionsXXXIII à l’eau de rose” – Es muss eine solche Reaction kommen, denn man sieht aus Englischen Zeitungen vollkommen mit dass der Muth und die Energie der Constitutionellen, weit entfernt geschwächt zu seyn, vielmehr durch die lezten Begebenheiten gestählt und gesteigert sind. QuirogaXXXIV und Mina sind die beiden pivotsXXXV der Spanischen Freiheit. (Die aristocratischen Zeitungen verbreiteten neulich das völlig grundlose Gerücht dass Mina gestorben sey) – Die Geld-subscriptionen in England für die Unternehmungen der Cortes sind überaus reich ausgefallen und das Geld nach Cadiz abgegangen. – Man sieht aus den Berichten des heldenmuthigen Sir R. WilsonXXXVI (der mit Quiroga vereint den Franzosen in GalizienXXXVII übel zusezt) dass er, der mitten darin ist, die Sache der Spanischen Freiheit keinesweges für verloren hält. Keine einzige Festung, von einiger Wichtigkeit, hat sich bis jezt an die Franzosen ergeben, und Mina hält sichXXXVIII wie ein Fabius CunctatorXXXIX. In Madrid sind die Franzosen schon über die Maassen verhasst und man hat ganz neülich den Versuch gemacht den Herzog von AngoulemeXL mit seinem Generalstabe in einer Klosterkirche, wo sie die Messe hörten, einzubrennen oder im Tumult zu erwürgen. Sr. Königl. HoheitXLI entwischte der Gefahr mit genauer Noth, und 5 Minuten nachdem er davon war, stürzte die von allen Ecken und Seiten zugleich angezund angezündete Kirche zusammen. – Indessen will ich für den jezigen Ausgang der Sache nicht stehen. Die Vorsehung reichte oftmals verdorbenen, entarteten Geschlechtern den Kelch der Schmach und Verhöhnung – vielleicht ist es auch dies Mal ihre Bestimmung dass dieser bis zum Hefen geleert werde. Soll es so geschehen werde, so werde ich, der ich nicht jung genug bin, um einem neuen Umschwung der Dinge abzuwarten; mein bisschen Vermögen sammeln, meine Kinder nehmen und nach Athèn gehen. Gehe Du mit! dort hast Du Marmor genug und flinke Kerrls genug um ihn zu arbeiten. Dass Griechenland, das neülich in Sclavenketten seufzte, eine Freistätte werden sollte, kann wohl nicht mehr befremden als dass die Franzosen, die zwanzig Jahre lang mit Reden und Thaten von und für Aufklärung Freiheit u. Gleichkeit u.s.w. die Welt erschütterten, jetzo ihr Blut verspritzen um das Reich des Finsternisses des Despotismus und der Inquisition zu verbreiten, und somit das bisschen Gute was Sie durch so viel Lärm und Streit und Blut gewonnen hatten, selbst gründlich zu zerstöhren.

Aber ich wollte Dir von meiner Reise sprechen: – Von Siena nahm ich den Weg über Volterra wo ich Fragmente einer sehr schönen antiken Bronzevase und einige höchst merkwürdige geschnittene Steine von hetrusischer Kunst bekam. – Gehe einmal nach Volterra! Die vielen antiken Alabaster Sarcofagen mit Basreliefs, meist Griechische Mythen vorstellend, werden Dich sehr interessiren. – Du weiss dass ich in Florenz die Freude hatte mit unsrem lieben LunziXLII noch einmal die schönen Sammlungen zu besuchen. Ich bekam dort Vieles zu thun weil ich besonders von der GemmensammlungXLIII Mehreres benutzen wollte. Danke mir unseren TeneraniXLIV für die Empfehlung an Made. de LenzoniXLV. Diese Bekanntschaft wurde mir sehr angenehm und nützlich. Ich sah oft IdaXLVI – “meine Ida! Gott! wo habe ich den Engel her?” – ich fand sie sehr zufrieden und wohlauf; Ihre schöne Stimme hat sich in ihrer ganzen Fülle erhalten, aber im Andauer der Musik als Wissenschaft hat sie gar keine Fortschritte gemacht. – Man frug mich immer und allerwärts nach dir und ich gab ihnen Hoffnung dass Du noch diesen Summer nach Toscana kommen werdest. – Der berühmte Mahler BenvenutiXLVII will mir gar nicht schmecken und viel weniger noch der Bildhauer RicciXLVIII, dessen Denkmal für DanteXLIX scheusslich ist. Das wäre ein Gegenstand für unseren Freund Tenerani! – ich sprach davon mit Vielen, die auch einzusehen schienen dass es sich nicht ganz schickt für Dante colossale (Riccische) Figuren aufzustellen die umzukippen drohen, keine Schulter und Hüften, dagegen aber podagristischen Beine haben – In Florenz musste ich Lunzi verlassen; er gieng über Bologna und Venedig nach Zante zurück; ich nahm mit Holm den Weg nach Pisa und Livorno, hernach über Massa u. Carara und Spezzia nach Genua – In Pisa bin ich drey Tage geblieben um doch einmal den Campo Santo und den Dom einigermassen kennen zu lernen. Ganz besonders haben mich Benozzo GozzolisL Arbeiten im Campo Santo erfreut – welch eine reiche und kindliche Fantasie! Die Marmorvase mit Bacchischen Figuren die jezt im Campo Sto. aufgestellt ist, halte ich für das schönste antike Werk dieser Art das ich, ausserhalb Rom, gesehen habe. – Teneranis schönes CrucifixLI nimmt sich in der StefanskircheLII in Pisa sehr gut aus – Zoëgas TochterLIII besuchte ich zwey Mal. Sie ist jezt Wittwe, der MannLIV, dem hr Baron S.LV sie vermählteLVI, ist im dortigen Narrenhaus gestorben. Sie lebt in der grössten Dürftigkeit von einem täglichen Almosen von 2 paoli das die Regierung ihr zukommen lässt weil der Mann eine Tabaksbude, vom appaltoLVII gekauft, hatte und starb bevor die bedungene Zeit aus war. Von ihrer dote waren 1500 Scudi von Baron S. dem Manne ausbezahlt worden, welche dieser sogleich theils für alte Schulden anwandte, theils verpuzte. Sie hat oft an Br. v. S.LVIII geschrieben, aber keine Zeile von ihm zur Antwort bekommen, wiewohl er ihr, wie gewöhnlich, alles Mögliche u. Unmögliche versprochen hatte. Jezt hat sie mir eine SuppliqueLIX an den KönigLX zugestellt, wofür unsere Freunde Etatsrath JessenLXI und CollinLXII gewiss Sorge tragen werden. Es wollten mir fast die Thränen aus den Augen herabstürzen als ich Zoëgas Tochter in einem solchen Zustande, in dem elenden schmutzigen Zimmer sah. Von ihrem BruderLXIII in Paris (dessen Erziehung Br. S. auch übernommen hatte) wusste sie keine bestimmte Nachricht zu geben. Er soll dort eine Frau, die eine kleine Boutique hat, geheirathet haben und selbst davon lebenLXIV. So ist es wohl auch mit seiner Bildung und aller Hoffnung in dieser Rücksicht vorbey – Was doch ein seichter, leichtsinniger und gewissenloser Mensch Alles verwirren und zerstören kann!

Ein kurzer Besuch in Carara (das mit seinem eiligen Bergstrom und seinen Marmorbrüchen, einem arcadischen Städtchen sehr ähnlich sieht) machte mir viel Freude. Ich fand dort hr. TrentanoveLXV und ein paar junge Leute die ich in deinem Studium gesehen habe. Sie hatten die Güte uns über Torrano hinauf zu den ersten Marmorbrüchen zu begleiten. Es ist dort in der Carriera la Cavetta, dirimpetto al ZamponeLXVI, ein ausserordentlich schöner und weisser Marmorbruch eröffnet worden, und ich sah gerade einen ganz köstlichen Blok, eben abgeschossen, der sich trefflich für deinen ChristusLXVII eignen würde. Ich bitte dass Du dieses nicht übersehen mögest, denn es wird wohl nicht leicht in Carara wieder ein so herrlicher Marmorblok gefunden werden. – Der Besitzer dieser Carriere heisst Jacobo FabricottiLXVIII – In Torrano machte ich Bekanntschaft mit dem Vater des lieben Tenerani, der mich herzlich küsste als er erfuhr dass ich dein und seines Sohnes Freund bin. Der flinke, rüstige Mann erzählte mir auf der anmuthigsten Weise von dem sonderbaren Zufalle, der seinem Vater das Leben kostete und wodurch er selbst beinahe umgekommen wäre. – Wir reisten Tag u. Nacht bis Genua. Der neue Weg über das Gebüsch im Genuesischen LittoraleLXIX, welchen die Stadt Genua bezahlt, (S.M. der König von SardinienLXX aber davon den Ruhm und das Weggeld einsteckt) ist ein köstliches Werk das dem grossen Napoleonischen Wege über den Simplon nicht viel nachgiebt. Nur eine grosse Station (die von Spezzia nach Borghetto) ist noch nicht fertig, und da wäre auch, auf dem alten höllischen Steinweg mein Wagen fast zum Teufel gegangen. – Genua hat mich überaus erfreut eine reiche und prächtige Stadt! Was hier in den Palasten schöne RubensLXXI und Van Dyck’sLXXII sind! Das allerschönste aber was ich in Genua gesehen, ist ein grosses Bild von RafaelLXXIII und Jul. RomanoLXXIV (das von den Franzosen nach Paris geschleppt war) in der StephanskirkeLXXV. Es stellt die Steinigung des H. Stephanns vor; es wurde von Leo dem Xten. der Stadt Genua geschenkt. Die Anschauung dieses göttlichen Bildes entschädigt allein für die, übrigens nicht grosse Mühe einer Reise nach Genua. – In der Kirche des prächtigen Albergo dei poveriLXXVI in Genua ist ein ausserordentlich schönes Medaillon von Michel-Angelo:LXXVII eine Mater dolorosa die den Kopf des todten Christus mit der Hand unterstüzt und selbst von Schmerz ohnmächtig zu werden scheint. Der Ausdruck der zwey Köpfe und die Ausarbeitung der Hände der Madonna bilden das Vollendetste was ich bis izt von des grossen Mannes Arbeiten in Marmor gesehen habe. – Was den jezigen Zustand von Genua betrift – ja, mein Gott, da wäre Viel zu sagen – die schöne, reiche, durch Unternehmungsgeist und frühere Thaten berühmte Stadt wurdig, wie Du weiss, von der Englischen Regierung an die Piemontesische verkauft und verrathen, und dass man jezt hier mit den Sardinischen bewaffneten Freunden beinahe eben so zufrieden ist wie in Mailand mit den Österreichischen, versteht sich von selbst. Nach dem lezten misslungenen Versuche das Joch abzuschütteln, ward die UniversitätLXXVIII (eine glorieuse Einrichtung, die jedem edlen Genueser lieb und theuer war, weil sie so viele der besten und verdientesten Patrioten gebildet hatte) gänzlich abgeschafft und das prachtvolle Gebäude in – eine Caserne verwandelt. –

Die sehr gute Sängerinn Madame LipariniLXXIX, Freundin und Schülerin von RossiniLXXX (ein Verhältniss wodurch ihr Talent, wie es scheint, mehr als ihre Tugend gewonnen hat) war auf dem Genueser Theater, und ich hörte sie oft. Es traf sich dass Sie und ihre Societät gerade denselben Tag aufbrachen als wir, auf demselben Wege, über Tortona nach Mailand gingen. Wir kamen unversehends in die lange Caravane hinein (wenigstens 8 grosse Wagen) welche die Theaterköniginn selbst und ihr ganzes zwey- und vier-beiniges Personal mit Tenoristen, Bassisten, Poeten, Papagayen Katzen und Hunden u.s.w. fortschaffte. An einem ungeheuren Tross-wagen, den sechs Pferde schleppten, zerbrach ein Rad bey Tortona, und es stürzten sogleich allerley Kronen u. Scepter, Königsmantel, Altäre und Priesterbärte hervor. Da die lockere und höchst zuvorkommende Gesellschaft immer, zwey Tage lang, mit uns zusammentrafen, so hatte ich alle erwünschte Gelegenheit einen Theil von Vilhelm Meisters Lehrjahren mit zu machen. – In Tortona ging das Österreichische Militairwesen ernsthaft los und in Mailand sah ich es à son comble. Mein Gott! so bald es finster wird beziehen ein tausend bis 1200 österreichische Grenadiere ihre Stationen in den Strassen von Mailand, und man kann in der ganzen grossen Stadt keine 30 Schritte thun dass man nicht auf so einen bajonettirten Streitknecht stösst. Man sagt dass diese Verfügung wegen allerley Mordthaten und Diebstähle in der lezten Zeit nothwendig geworden. Vielleicht wahr, vielleicht auch nicht. So viel ist gewiss dass die Mailänder mit ihren österreichischen Vertheidigern (gegen allerley Diebe und Mörder), etwa so zufrieden sind, wie der Crocodil, nach Herodots Erzählung, mit den vielen Igeln und Saugwurmern die das grosse Thier von seinen Gaumen und Maulbacken selbst nicht wegschaffen kann. Wir blieben eilf Tage im schönen und lustigen Mailand und ich konnte vier Stunden täglich in den herrlichen Sammlungen vom Palast Brera zubringen. Schönere Bilder von Gaudenzio da FerraraLXXXI, von LuiniLXXXII und andern Schülern TiziansLXXXIII sind wohl nicht anderswo zu finden – Du kennst gewiss das liebliche Jugendwerk von Rafael (jezt in der Gallerie vom Brera-palast) das die Trauung der h. Jungfrau mit St. Joseph vorstellt. Der Kupferstich von LongiLXXXIV ist sehr schön aber höllisch theuer; ich konnte es nicht kaufen, denn 15 Louisd’or war mir zu viel Geld. Ich zweifle sehr dass der siebzehnjährige Rafael selbst für das ganze Bild Mehr von den Nonnen, für die er es mahlte, bekommen hat, als Longi jezt für ein einziges Exemplar des Kupferstichs nimmt. – Der leider zu früh verstorbene AppianiLXXXV verdient dein Grazienbasrelief auf seinem Grabe. Er war ein braver Künstler und so ist es auch jezt sein Nachfolger PalagiLXXXVI, dessen Studium mich sehr erbaut hat. Von Sculptur habe ich in Mailand nichts gutes gesehen, denn von den 4000 Statuen des herrlichen Doms thut man wohl besser schweigen – Wir gingen von Mailand nach Como. Der See von Como ist ein wahrer Kuss des Himmels gedrückt auf den Busen der Erde ach wie schön! wir brachten dort einen höchst angenehmen Tag mit dem Grafen SommarivaLXXXVII zu. Ich kann viele von den Kunstwerken die er in seiner prächtigen villa am See aufgestellt hat, nicht sehr loben, aber das Local welches dein Alexander mit Gefolge einst beziehen wird, ist sehr schön. Etwas mehr Licht muss für den mittleren Theil des Fries herbeigeschafft werden, was aber, nach der Einrichtung des Gebäudes nicht schwer seyn wird. – Der gute Sommariva hofft Dich dort noch diesen Summer zu sehn. – thue es ja, wenn irgend möglich! Du wirst eine Freude am Comosee haben! – Wir gingen von dort über Lago Maggiore und die lieblichen Borromeischen Inseln nach Domo d’Ossola; ich bestieg von dort bis zum Simplon-dorf zu Fuss den hehren Berg, wo uns auf der Höhe, aber nachdem wir schon zur Nacht ein freundliches Obdach gefunden hatten, ein furchtbares Gewitter mit Sturm und Schnee und Hagel empfing – das war ein Gekrach! es war als wenn die Felsen bersten und in Flammen aufgehen wollten – Den nachstag Morgen hatte die ganze umgebende Natur sich in ihren weissen Mantel gehüllt und wir mussten über weite Schneefelder die noch übrige Höhe besteigen. Es kam mir ganz sonderbar vor so die 16te. Julius und zwar noch in Italien plötzlich in den strengsten Winter hinein versezt zu werden. Den Berg auf der anderen Seite bis Brieg hinabgestiegen empfing uns, im schönen Rhone-thal, der Summer wieder.

Ich bin nun fast des Schmierens müde und bitte für dieses Mal nur noch deine Gesundheit ja zu pflegen, lieber theurer Thorvaldsen, und unsere lieben Freunde – alle, alle! – herzlich zu grüssen namentlich vergiss mir nicht das Riepen-gebrüderpaarLXXXVIII, StackelbergLXXXIX, LinckhXC, ReinhartXCI, und CatelXCII, auch meinen lieben Giovannini, den Musikmeister wenn Du ihn sehen solltest. Ich habe von der Zeichnung bey Reinhart vorgestern an FreundXCIII geschrieben (denn ich bin erst heute den 29 July dazu gekommen diesen Brief an Dich zu schliessen) – interessire Dich ja dafür dass der vortreffliche Reinhart mich ja nicht mit der Platte, die mir durchaus bald nothwendig wird, stecken lässt. Lege Du das Geld, wenn nöthig, aus; ich werde es Dir hernach in sicherer Anweisung senden, und so auch die 30 Scudi für Lunzi, an unsere lieben Riepenhausen, wovon ich an Freund schrieb. Vergiss mir auch nicht Tenerani herzlich zu grüssen – ich wollte dass ich bald wieder bey euch wäre! ich habe von meiner theuren Mutter hier Brief gehabt – Sie hat, Gottlob, nichts dagegen dass ich meine Reise nach Frankreich jezt fortseze –

Wenn Du bey der Altezza in Via della Croce bist, so vergiss auch nicht ihm und seiner Constanzina meinen Respect zu vermelden. Sage ihm dass man in Florenz sie mit Sehnsucht erwartet.

Der alteXCIV v: BonstettenXCV der noch hier wohlauf und sehr gesprächig ist, spricht jeden Tag von Dir und bittet mich sehr zu grüssen – Der geistvolle Grieche Gr[af]: Capo d’IstriaXCVI lebt hier in der Nähe aber sehr zurückgezogen. Eins muss ich Euch doch noch erzählen: vielleicht werdet Ihr bald einen neuen Kaiser (aber, leider, einen dethronisirten) in Rom sehen. Ich habe heute einen sehr interessanten Brief, vom 8 Mai aus Mexico an einen hiesigen Optimaten gelesen worin die ganze Geschichte erzählt wird wie IturbidoXCVII den Kaiser von den republicanisch Gesinnten geschlagen und von seinen eigenen Truppen verlassen, endlich diesen Frühling hat abdanken müssen mit Bedingung sich alsbald einzuschiffen um nach Italien zu gehn, wo man ihm, wenn er sich ruhig und ohne Intriguen gegen die neu gebildete Republik Columbia verhällt, ein Gehalt von 25000 Spanischen Thalern jährlich geniessen lässt – Mein Gott! was ist das mit dem neuen Fall Sr. Heiligkeit?

Grüsse mir ja auch die guten ButisXCVIII, Hrn. BegassXCIX und die Übrigen im Hause – Wenn FreundC mir einen Brief schickt so musst Du zwei Worte hineinschreiben –

Addio, mille volte addio – Dein getreuer B-.

General Comment

Brøndsteds koncept til brevet findes på Håndskriftafdelingen, Det Kongelige Bibliotek, NKS 1578 2o II.

Archival Reference

m8 1823, nr. 66

Persons

Commentaries

  1. Brøndsted opholdt sig i Geneve fra 25. juli til 10. oktober, jf. Julius Clausen og P.Fr. Rist (udg.), Memoirer og Breve. Breve fra P. O. Brøndsted (1801-33), bd. XLVII, København 1926, p. 151. Dette stemmer dog dårligt overens med det i brevet angivne: “vor 6 oder 7 Tagen hier angekomme”. Se nedenstående kommentar hertil.

  2. Thorvaldsen forstod tysk, men kan, som det antydes her, have haft vanskeligt ved at oversætte dansk til tysk i formfuldendt stil. Se hertil referenceartiklen omhandlende Thorvaldsens tale- og skriftsprog.

  3. Det vides ikke præcist, hvilke fælles tyske venner i Rom, som Brøndsted her hentyder til. Bemærkningen giver imidlertid et interessant indblik i samtidens brevkultur, hvor ikke blot modtageren af brevet antoges at blive bekendt med indholdet. Det har været sædvanligt, at man tillod andre, for hvem indholdet skønnedes at være interessant at læse brevet eller simpelthen læste det højt for dem.

  4. Ifølge et brev til sin ven Jens Møller, opholdt Brøndsted sig i Geneve fra 25. juli til 10. oktober, jf. Julius Clausen og P.Fr. Rist (udg.), Memoirer og Breve. Breve fra P. O. Brøndsted (1801-33), bd. XLVII, København 1926, p. 151. Rejsen fra Rom var gået over Firenze, Genova og Milano. Hvis ankomstdatoen er angivet rigtigt i brevet til Jens Møller, hentyder Bøndsted muligvis her til ankomsten til Schweiz.

  5. Brøndsted arbejdede på dette tidspunkt med udgivelsen af Voyages dans la Grèce, accompagnés de recherches archéologiques og fik i Genf sproglig assistance til udgivelsen. Værket udkom i Paris i årene 1826-1830 og et eksemplar findes i Thorvaldsens bogsamling, inv. nr. M602

  6. Jf. den ovenstående kommentar til “Genf”, forlod Brøndsted Geneve den 10. oktober.

  7. Dvs. Genevesøen, den næststørste ferskvandssø i Centraluropa.

  8. Brøndsted var kendt for sin forkærlighed for musikalsk udfoldelse, blandt andet på klaver, så det kan have været et sådant instrument, han havde på værelset.

  9. Brøndsted beskriver sit positive indtryk af Geneve yderligere i et brev til sin ven Jens Møller: “Uvad som mere end Alt andet glædede og vederquægede mig baade i Genève og andensteds i Schweiz, er den Tilfredshed og Velstand, som er almindelig udbredt over det lykkelige Land, en Følge af milde velgjørende Indretninger, Paalæggenes overordentlige Ringhed, Embedsmændenes Retskaffenhed og patriotiske Sindelag og det nuværende Confoederativsystems Fortrinlighed.”, jf. Julius Clausen og P.Fr. Rist (udg.), Memoirer og Breve. Breve fra P. O. Brøndsted (1801-33), bd. XLVII, København 1926, p. 151.

  10. Den da gældende schweiziske forfatning stammede fra 1815 og rummede, som det også fremgår her, færre indgreb i ytringsfriheden end det var sædvanligt andre steder. Se evt. internetversionen af Historisches Lexikon der Schweiz for yderligere informationer om Schweiz’ forfatning.

  11. Napoleon Bonaparte havde fra 1796-1814 magten over Milano. Han introducerede en demokratisk reformånd. Efter Napoleons fald blev Milano på fredskongressen i Wien i 1815 givet tilbage til Østrig, der forfatningsmæssigt repræsenterede en langt mere gammeldags aristokratisk styreform. Byens østrigske tropper blev således betragtet som en besættelsesmagt.

  12. Denne, i forhold til de schweiziske frihedsrettigheder intrigante person, er endnu uidentificeret.

  13. Dvs. allesammen.

  14. Brøndsteds søn Georg Köes Brøndsted (1814-1878), der på dette tidspunkt var ni år gammel.

  15. Dvs. en ‘slyngel’ eller en ‘bedrager’.

  16. Den danske udenrigsminister Niels Rosenkrantz.

  17. Den regerende konge, Frederik 6 og hans hustru.

  18. Kronprins Christian Frederik, den senere Christian 8. Når der henvises til, at dette skulle være “din [dvs. Thorvaldsens] prins”, må dette skyldes, at Christian Frederik i modsætning til den regerende konge var kendt for sit levende engagement i tidens kunst.

  19. Kronprins Christian Frederiks, den senere Christian 8., hustru Caroline Amalie.

  20. Det vil her, jf. Ordbog over det danske Sprog, sige ‘strøtanker’.

  21. En slags læsesal. Som oftest i tilknytning til et bibliotek og med fremlagte aviser, tidsskrifter og et håndbibliotek. Jf. Julius Clausen og P.Fr. Rist (udg.), Memoirer og Breve. Breve fra P. O. Brøndsted (1801-33), bd. XLVII, København 1926, p. 151, benyttede Brøndsted Favre-Bertrand-biblioteket, som var overordentlig rigt udstyret. Se hertil desuden Eusèbe-Henri Gaullieur, Histoire et description de la Bibliothèque Publique de Genève, Neuchatel 1853, p. 58-64.

  22. De ovennævnte stridigheder mellem Spanien og Portugal.

  23. Dvs. ‘ære’, her dog snarere brugt i overført betydning, dvs. ‘være tilhænger af’.

  24. Dvs. pavelige.

  25. Den siden 1716 næsten dagligt udkommende avis Cracas, Diario ordinario di Roma. Årgange 1716-58 findes indscannede og frit tilgængelige på Biblioteca Castaneses hjemmeside.

  26. Dvs. overmåde meget.

  27. Den spanske general Pablo Morillo (1778-1837).

  28. Cortes, et ‘hof’ af spanske frihedsbegejstrede mænd, som i 1812 kortvarigt havde haft lejlighed til at indføre en fri forfatning, indtil kong Ferdinand 7. (1784-1833) i 1814 tog magten som enevældig konge.

  29. Muligvis har Murillo været allieret med kong Ferdinand 7. (1784-1833). Efter at en fransk hær i april 1823 var rykket ind i Landet, fulgte han nødtvungent med Cortes til Cadiz. Men han allierede sig med franskmændende og genvandt dermed sin position som enehersker, hvorefter han erklærede alle revolutionens beslutninger for ugyldige. For en tilhænger af Ferdinand 7. ville en kapitulation til Frankrig således være opportunt.

  30. Den spanske officer Francisco Espoz y Mina (1781-1836).

  31. Den portugisiske officer Manuel da Silveira Pinto da Fonseca, 2º. conde de Amarante, 1º. Marquês de Chaves (1784-1830).

  32. Forfatteren Nicolas Chamfort (1741-1794) kendt for sine bidende epigrammer og aforismer.

  33. Det vil frit oversat sige: Vi gør ingen revolutioner med duften af roser.

  34. Den spanske officer Antonio Quiroga (1784-1841).

  35. Dvs. tap, hvorom noget drejer sig. Her altså i betydningen omdrejningspunkter.

  36. Den engelske politiker og general Sir. Robert Thomas Wilson (1777-1849).

  37. Dvs. Galicien i Nordspanien.

  38. Hermed må menes, at han opfører sig tøvende, se næstfølgende kommentar til ‘Fabius Cunctator’.

  39. Den romerske general og statsman Quintus Fabius Maximus (ca. 260–203 f.Kr.), kendt som Fabius Cunctator (Lat. ‘forsinkeren’). Han var en af Den anden Puniske Krigs helte, og hans oprindelige afvisning af at antage Hannibal af Karthago (247-183 f.Kr.), der senere blev afgørende for sejren, blev årsag til hans øgenavn.

  40. Den franske general Louis Antoine de Bourbon, duc d’Angouleme (1775-1844).

  41. Dvs. S[eine]r. Königl[ichen]. Hoheit. Der henvises til den tidligere nævnte franske general Louis Antoine de Bourbon, duc d’Angouleme (1775-1844).

  42. Brøndsteds dansk-græske plejesøn N.C. Lunzi.

  43. Antagelig den gemmesamling, som i dag findes på Museo etrusco Guarnacci i Volterra. Når Brøndsted nævner, at han vil benytte Mehreres, altså adskilligt fra denne samling, mener han antagelig, at han vil benytte illustrationer af gemmerne i sine fremtidige publikationer.

  44. Den italienske billedhugger Pietro Tenerani, som arbejdede i Thorvaldsens værksted.

  45. Den italienske grevinde og forfatter Carlotta de’ Medici Lenzoni, som jf. fx brevet til Thorvaldsen 22.3.1822 kendte billedhuggeren Pietro Tenerani.

  46. Den danske kulturpersonlighed Friederike Bruns datter Ida Brun.

  47. Den italienske maler Pietro Benvenuti.

  48. Den italienske Stefano Ricci (1765-1837).

  49. Gravmonument over den italienske digter Dante Alighieri (1265-1321) i kirken Santa Croce i Firenze.
    Graven er tom, da Dante er begravet i Ravenna, hvor han døde i eksil.

  50. Den italienske maler og tegner Benozzo Gozzoli (ca. 1421-1497).

  51. Tenerani havde modelleret Kristus på korset, som i 1823 blev udført i sølv til Chiesa di Santo Stefano dei Cavalieri i Pisa. Værket blev imidlertid ødelagt ved et lynnedslag i kirken 1866.

  52. Chiesa di Santo Stefano dei Cavalieri i Pisa.

  53. Af Zoëgas døtre overlevede kun to ham selv, nemlig Laura Zoëga og Mimma Zoëga. Her må der være tale om den førstnævnte, da sidstnævnte efter faderens død i 1809 kom i pleje hos Friederike Brun og således må have befundet sig i Danmark i 1823.

  54. Laura Zoëga var forlovet af flere omgange, se hertil hendes biografi. I 1817 indgik hun “et højst uheldigt ægteskab” med en Salvator fra Pisa, jf. A.D. Jørgensen: Georg Zoega. Et Mindeskrift, København 1881, p. 122.

  55. Den danske diplomat og kunstmæcen, baron Herman Scubart.

  56. Herman Schubart påtog sig, som det fremgår af brevet 17.2.1809 efter Georg Zoëgas død at sørge for den fortsatte sikring af Zoëgas familie. Han udnævnte blandt andre Thorvaldsen som eksekutor i Zoëgas bo. Han må desuden have sørget for at bortgifte datteren Laura Zoëga. Som det imidlertid fremgår her, var Schubart selv på dette tidspunkt ganske løfterig, men hjalp alligevel ikke, hvor det var tiltrængt.

  57. Egentlig appaltore, dvs. den person, som butikken oprindelig blot var lejet af.

  58. Thorvaldsen og Brøndsteds fælles ven, baron Herman Schubart.

  59. Supplique, fr., dvs. bønskrift eller ansøgning. Laura Zoëga har med andre ord formentlig ansøgt om økonomisk understøttelse.

  60. Den danske konge Frederik 6.

  61. Den danske embedsmand Peter Carl Jessen (1772-1830), som var blevet udnævnt til etatsråd i 1811.

  62. Den danske embedsmand Jonas Collin.

  63. Georg Zoëgas søn Federico Zoëga.

  64. Af Frederico Zoëgas brev til Thorvaldsen 12.8.1842 fremgår, at han forblev gift og fik tre børn. Han kom dog også til at leve af andet en konens buti, idet han blev ansat som underviser i fysik ved universitetet i Beauvais.

  65. Den italienske billedhugger Raimondo Trentanove (1792-1832).

  66. Dvs. foran Zampone, dvs. ved Zamponehulen. Dette marmorbrud ved Carrara har naturligvis intet at gøre med den bekendte svinekødspølse Zampone fra Modena.

  67. Thorvaldsens Christusfigur til Vor Frue Kirke, originalmodel A82 på Thorvaldsens Museum. Se desuden referenceartiklen omhandlende Thorvaldsens værker til Vor Frue Kirke i København.

  68. Fabricottifamilien prægede gennem flere generationer marmorhandlen i Carrara. Her er der antagelig tale om Jacopo Anonio Maria (1777-1836), jf. Roberta Dell’Arsina (ed.), I FABBRICOTTI: Inventario dell’Archivio familiare, Carrara 2008, tome 2, p. 15.

  69. Fra italiensk, dvs. langs kysten.

  70. Den italienske konge, Vittorio Emmanuele 1. (1759-1824) af Sardinien.

  71. Den flamske maler og tegner Peter Paul Rubens (1577-1640).

  72. Den flamske maler og kobberstikker Anthony van Dyck (1599-1641).

  73. Den italienske renæssancekunstner, tegneren og maleren Rafael (1483-1520).

  74. Den italienske maler og arkitekt Giulio Romano (ca. 1499-1546).

  75. Brøndsted må henvise til Guilio Romanos værk Steningen af St. Stefanus i Chiesa di Santo Stefano i Genova.

  76. Kirken i de fattiges hospital i Genova. Medaljonen, der forestiller en pieta, dvs. en fremstilling af Maria med den døde Kristus, regnedes senere ikke længere for et værk af Michelangelo, se hertil: John Addington Symonds: The Life of Michelangelo Buonarroti, New York, 1928, p.318

  77. Den endnu idag meget berømte renæssancekunstner, maleren, billedhuggeren og arkitekten Michelangelo Buonarroti (1475-1564).

  78. Universitetet i Genova var, som det her nævnes, lukket i perioden 1821-23 pga. de politiske uroligheder i byen.

  79. Den italienske sopran Caterina Lipparini (ca. 1792-1855). Se evt. portrættet af hende i The New York Public Library.

  80. Den italienske komponist Gioacchino Antonio Rossini (1792-1868), som også i dag er kendt for sine operaer, blandt andre Barberen i Sevilla fra 1816 (Kbh. 1822). Han komponerede desuden kammermusik, klaverstykker og sange.

  81. Den italienske maler og billedhugger Guadenzio Ferrari (ca.1470-1546).

  82. Den italienske maler og tegner Bernardino Luini (ca. 1480-1532).

  83. Den italienske maler og tegner Titian (alias Tiziano Vecellio) (ca. 1488-1576).

  84. Den italienske kobberstikker, miniaturetegner, litograf og forfatter Giuseppe Longhi (1766-1831).

  85. Den italienske maler Andrea Appiani.

  86. Den italienske maler, arkitekt og tegner Pelagio Palagi (ca. 1775-1860).

  87. Den italienske greve Giovanni Battista Sommariva.

  88. De tyske tegnere og kobberstikkere, brødrene Riepenhausen.

  89. Arkæologen og tegneren Otto Magnus Stackelberg.

  90. Den tyske arkæolog Jakob Linckh.

  91. Den tyske maler Joh. Christian Reinhart.

  92. Den tyske maler, raderer og skulptør Franz Ludwig Catel.

  93. Den danske billedhugger Hermann Ernst Freund.

  94. Den schweiziske forfatter Karl Victor von Bonstetten, der på dette tidspunkt må have været 78 år gammel, hvilket i samtiden har været en høj alder. Brøndsted selv var på dette tidspunkt 43 år.

  95. Den schweiziske forfatter Karl Victor von Bonstetten.

  96. Den græsk-russiske diplomat Ioannis Antoniou Capodistrias. Efter en diplomatisk karriere i Alexander 1.s tjeneste havde han trukket sig tilbage og bosat sig i Schweiz. Han var som Brøndsted tilhænger af Grækenlands uafhængighed, og efter Grækenlands sejr over den tyrkiske besættelsesmagt, blev han i 1828 valgt som landets første præsident.

  97. Agustín de Iturbide alias Agustín Cosme Damián de Iturbide y Arámburu (1783- 1824), der var kejser i Mexico fra 1822 til 1823.

  98. Familien Buti med familieoverhovedet Camillo Buti, der var værter i Casa Buti, hvor Thorvaldsen boede.

  99. Den tyske maler Karl Joseph Begas.

  100. Thorvaldsens assistent, billedhuggeren Hermann Ernst Freund. Thorvaldsen var kendt for sin ringe skrivelyst, og Brøndsted, der formentlig var mere sikker på Freunds korrespondance, har derfor håbet på en hilsen fra Thorvaldsen i næste brev fra Freund.

Last updated 02.06.2014