Arkivet, Thorvaldsens Museum

 
No. 3302 af 10229
Afsender Dato Modtager
Franz von Elsholtz [+]

Afsendersted

Rom

23.10.1823 [+]

Dateringsbegrundelse

Dateringen fremgår af digtet.

Bertel Thorvaldsen [+]

Modtagersted

Rom

Modtagerinfo

Ingen udskrift.

Resumé

Kommentarerne til dette digt er under udarbejdelse.

Se original

In der Werkstatt des Ritters Thorwaldson.

Rom am 23! October 1823.

Statuen, sagtet Ihr mir, Gestalten wurd’ ich erblicken
Und nur find’ ich erstauet Leben um mich und Geist.
Diese Bilder, sie schauen mich an, sie denken, empfinden;
Nicht das Auge nur spricht, auch die Seele zugleich.
Und Du fürchtest den Zorn, Du zweiter, größere Prometheus,
Nicht Minerve[n]s, durch Dich ihres Amtes beraubt?
Wird dem Sterblichen wohl die Göttin solches verzeihen?
Ja! Denn hat sie sich selbst also hoch Dich begabt!
Wie als Thors des waltend en Sohn, des mächtigen Hämmrers,
Du die Kraft empfingst, geb die Göttin den Geist.
Drum erschließet sich Dir Olympos Thor und Walhallas,
Lenkst Du fragend den Blick zu den Schützern empor.
Frage, frage denn nur! es wird die göttliche Antwort,
Die unsterbliche, selbst zur Unsterblichkeit gehn!


Franz Elsholtz.

Generel kommentar

Dette digt blev i 1831 trykt – med ubetydelige ændringer – i Elsholtz’ rejsebog, hvor forfatteren også beskriver sit besøg i Thorvaldsens værksted.

Arkivplacering
m32, nr. 29
Emneord
Digte om Thorvaldsens værker · Digte til Thorvaldsen · Thorvaldsen som Thor
Sidst opdateret 17.05.2013 Print