Arkivet, Thorvaldsens Museum

 
No. 5459 af 10185
Afsender Dato Modtager
Felix Mendelssohn Bartholdy [+]

Afsendersted

Rom

15.3.1831 [+]

Dateringsbegrundelse

Dateringen fremgår af brevet.

Abraham Mendelssohn Bartholdy [+]

Modtagersted

Antagelig Berlin

Resumé

Mendelssohn har lært noget af Horace Vernet og mener, at alle egentlig kunne det: Han er frimodigheden selv i sit kunstneriske arbejde. Hvor andre spekulerer over, om det, de fremstiller, er smukt eller ej, er han for længst gået videre til det næste. Der strømmer altid lyde ud fra hans atelier i haven bag det franske akademi – skrig og skrål, hundegøen eller trompetstykker – og inde i det lille hus er der et fantastisk rod af alt fra jagthorn til døde kaniner. Blandt Vernets igangværende malerier nævnes portrættet af Thorvaldsen, B95.

Rom, den 15. März 1831.

[...] Du frägst nach Horace Vernet, und der ist freilich ein heitereres Thema. Ich glaube sagen zu können, daß ich von ihm etwas gelernt habe, und daß jeder vielleicht was von ihm lernen kann. Er ist die Leichtigkeit und Unbefangenheit selbst beim Schaffen. Wie er eine Gestalt sieht, die ihm was ausspricht, so stellt er sie hin, und während wir Andern uns überlegen, ob es wohl schön zu nennen ist, und zu loben, oder zu tadeln ist er schon längst mit was Neuem fertig, und verrückt uns ganz an sein ästhetischen Maßstab. Wenn auch diese Ergiebigkeit nicht zu erlernen ist, so ist doch das Princip ein prächtiges; und die Heiterkeit, die daraus entsteht, und die ewige Frische bei der Arbeit ist durch nichts zu ersetzen. In den Alleen von immer grünen Bäumen, wo es jetzt in der Blüthezeit gar zu süß duftet, mitten im Dickicht des Gartens der Villa Medicis, steht ein kleines Haus, in dem man schon von Weitem irgend Lärm hört: Schreien oder Zanken, oder ein Stück auf der Trompete geblasen oder Hundegebell: – das ist das Atelier. Die schönste Unordnung herrscht überall. – Flinten, ein Jagdhorn, eine Meerkatze, Paletten, ein Paar geschossene Hasen, oder todte Kaninchen; an den Wänden überall die halb fertigen, oder fertigen Bilder. Die Einsetzung der Nationalkokarde (ein tolles Bild, was nur gar nicht gefällt) angefangene Portraits von Thorwaldsen, Eynard, Latour-Maubourg, einige Pferde, die Skizze der Judith mit Studien dazu ; das Portrait des Pabstes, ein Paar Mohrenköpfe, Pifferari, päbstliche Soldaten, meine Wenigkeit, Kain und Abel, endlich das Atelier selbst hängen im Atelier. [...]

Generel kommentar

Af brevet citeres kun de dele, som vedrører/omhandler Thorvaldsen. Brevet er gengivet efter Paul Mendelssohn Bartholdy: Reisebriefe von Felix Mendelssohn Bartholdy aus den Jahren 1830 bis 1832. Leipzig, 1861, p. 115-118 (hele brevet kan læses her). Originalbrevet er derfor endnu ikke konsulteret.
Mendelssohn Bartholdys far Abraham Mendelssohn Bartholdy er sat som brevets modtager. Da der i den trykte udgave ikke er påført en direkte modtager, har det antagelig været til hele familien

Arkivplacering
Ukendt arkivplacering.
Andre referencer

  • Brevet er gengivet efter Paul Mendelssohn Bartholdy: Reisebriefe von Felix Mendelssohn Bartholdy aus den Jahren 1830 bis 1832. Leipzig, 1861, p. 117.

Emneord
Kunstnermiljøet i Rom · Portrætter, forestillende Thorvaldsen
Personer
Horace Vernet
Værker
Sidst opdateret 08.01.2019 Print