The Thorvaldsens Museum Archives

 
No. 3069 of 10246
Sender Date Recipient
Wilhelm Schadow [+]

Sender’s Location

Berlin

7.9.1822 [+]

Dating based on

Dateringen fremgår af brevet.

Bertel Thorvaldsen [+]

Recipient’s Location

Rom

Information on recipient

Udskrift: An / den Herrn A. Thorwaldsen / Ritter pp sehr berümten Bildhauer / In / Rom

Abstract

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See Original

Berlin den 7ten Septbr.
22.

Sehr verehrter Freund!

Der Ueberbringer dieses S[chreiben ist] mein lieblicher Vetter, der Bildhauer Emil Wolff [, de]r kein größeres Interesse hatt, als Ih [papiret mangler] Werke Bekanntschaft zu machen [papiret mangler] [ausg]ezeichnetem Talent und fa [papiret mangler], und bin ich gewiß, d[a]ß [er] [papiret mangler] leitung und gütigen [papiret mangler] [F]amilie in künstlerischer [papiret mangler] daher kann, den mir [papiret mangler] [s]ie sich also seiner an, [papiret mangler], und ich danke, Sie werden in jeder [papiret mangler] [m]it ihm zufrieden sein.
Von Ihren Werken werden wir theils durch Reisende, theils durch öffentliche Blätter vielfach unterrichtet, jedoch Beschreibungen von Kunstwerken gewähren wenig Genuß, man muß sie sehe, und deshalb möchte ich wohl einen Gang durch Ihre Studien machen, wenn es nur nicht so weit wäre.
[Herz]lich [dan]kbar bin ich Ihnen auch, daß Sie mit soviel Liebe [und] Au[fme]rksamkeit auf die gute Vollendung d[er Wer]ke meines seel[i]ge Bruders achten, es ist [papiret mangler] s von denen Dingen, die mir am meisten [papiret mangler] en liegen. – Jezt höre ich nun [papiret mangler] w [papiret mangler] [Bet]rübniß, daß auf Veranlass[ung] [papiret mangler] die Arbeit an der großen [papiret mangler] t; unbegreifflich, ja un [papiret mangler] und Mißguns[t] [papiret mangler] die Familie Sc[hadow] [papiret mangler] Sollte aber von w [papiret mangler] bitte ich Sie in[ständigst], Ihr Augenmerck [papiret mangler] zu halten, da es gewiß keinen Menschen giebt unter dessen Aufsicht sie so vollendet werden kann.
Was mich denn nun selbst betrifft, so schreibe ich nichts darüber, indem mein Vetter Ihnen hinlänglich sagen kann, was ich mache, und wie ich lebe, sollte mir der Himmel Gesundheit und Leben schencken, so komme ich in einigen Jahren nach Rom, und bringe gleich etwas mit, woraus wie ich hoffe, Sie ersehe werden, daß ich mich nicht vernachlässigt habe, und somit bitte ich Sie um Ihr ferneres Wohlwollen, und nenne mich der Ihnen von Herzen ergebene


W Schadow.

Archival Reference
m7 1822, nr. 41
Last updated 10.05.2011 Print