Arkivet, Thorvaldsens Museum

Kommentar til Thorvaldsens stambog

Uddrag fra sidste strofe af den tyske digter Ludwig Christoph Heinrich Höltys digt Wer wollte sich mit Grillen plagen. Samme strofe findes citeret i lægen Poul Scheels indførsel i stambogen 25.2.1800.
Strofen havde tilsyneladende en vis betydning for Thorvaldsen, da han selv flere år senere citerede den på et notatark af 7.3.1833.
Digtet lyder i sin fuldstændige udstrækning:

Wer wollte sich mit Grillen plagen,
Solang uns Lenz und Jugend blühn?
Wer wollt in seinen Blütentagen
Die Stirn in düstre Falten ziehn?

Die Freude winkt auf allen Wegen,
Die durch dies Pilgerleben gehn;
Sie bringt uns selbst den Kranz entgegen,
Wenn wir am Scheidewege stehn.

Noch rinnt und rauscht die Wiesenquelle,
Noch ist die Laube kühl und grün;
Noch scheint der liebe Mond so helle,
Wie er durch Adams Bäume schien.

Noch macht der Saft der Purpurtraube
Des Menschen krankes Herz gesund;
Noch schmecket in der Abendlaube
Der Kuß auf einen roten Mund.

Noch tönt der Busch voll Nachtigallen
Dem Jüngling süße Fühlung zu;
Noch strömt, wenn ihre Lieder schallen,
Selbst in zerrißne Seelen Ruh.

O wunderschön ist Gottes Erde
Und wert, darauf vergnügt zu sein,
Drum will ich, bis ich Asche werde,
Mich dieser schönen Erde freun!

Sidst opdateret 09.04.2013