Arkivet, Thorvaldsens Museum

 
No. 502 af 9541
Afsender Dato Modtager
Adam Gottlob Detlef Moltke [+]

Afsendersted

Rom?

1806 [+]

Dateringsbegrundelse

Digtet er formentlig skrevet

Angelika Kauffmann [+]

Modtagersted

Rom?

Resumé

Digtet henvender sig til et tvivlende “I” og peger på, at ”den hyllede, milde Charis” ånder i Angelika Kauffmanns malerier. Digterjeget fortæller, nu henvendt til Angelika selv, at da han som ung mand gik ensom omkring, blev mødet med Charis den livgivende oplevelse, der atter vækkede drømmene i hans hjerte.

[Translation]

Der Angelika Kauffmann.

Ihr zweifelt? Kommt und seht der Entzückungen
Glanz selbst! Sie hauchet, zährtlicher aufgeregt,
Im Farbenschmelz’ und mildem Dufte,
Sie, die gehüllete sanfte Charis.

Die wunderbare Farbenmagie! Ich sah
Sie, schaut’ in ihres Athems Gewölk, und schaut
Aus hellen Blumenurnen heitre
Aethergebilde im Lichte schweben.

Angelika! zum Manne gereifet war
Ich längst, war längst ein Leidenerprobeter;
Gebeugt und einsam unter meines
Lebens Ruinen einher, so gieng ich.

Da sah ich – Harfe, werde zum Geisterhauch,
Gelispel athmend, weil ich sie sah, sie selbst,
Der zarten Freuden holde Charis.
Wie von dem Frühlinge Blumendüfte,

So schwebten deine Irisgestalten mir,
Angelika! dir dankt mein empfindend Herz
Wehmütig froh! Aufleben sah ich
Selige Freuden verströmter Zeiten.

Das Sprossen ihres Lebens umzitterte
Mich, zart gehaucht in wallender Blüthentracht,
Des Geist mich hell umflatternd, wieder
Zärtliche Träume im Herzen weckte.

Generel kommentar

Udgivet i Adam Gottlob Detlef Moltkes digtsamling Oden (1806). Citeret fra Axel Pontoppidan, op.cit.

  • Axel Pontoppidan: Digteren og godsejeren Adam Gottlob Detlev Greve Moltke til Noer, Grünewald og Nütschau, København 1939, p. 109.

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Personer
Angelika Kauffmann
Sidst opdateret 07.06.2016 Print