Arkivet, Thorvaldsens Museum

 
No. 5629 af 10177
Afsender Dato Modtager
Ditlev Blunck [+]

Afsendersted

Firenze

18.11.1831 [+]

Dateringsbegrundelse

Dateringen fremgår af brevet.

Bertel Thorvaldsen [+]

Modtagersted

Rom

Modtagerinfo

Udskrift: Sr Hochwolgeboren / Dem Herrn Etatsrath Thorwaldson / D: E:

Resumé

Kommentarerne til dette brev er under udarbejdelse.

Se original

Ew: Hochwolgeboren

Durch so viele Beweise Ihres Wohlwollens aufgemuntert, nehme ich mir auch jetzt in diesen Zeilen die Freiheit, mich mit einer Bitte an Ew: Hochwohlgeboren zu wenden, um durch Ihre einflußreiche Empfehlung an den hiesigen Direktor der Gallerie Herrn Montalvi, die Erlaubniß zu erhalten in der Gallerie Pitti die Madonna nach Raphael genannt del Gran Duca kopieren zu können – da es wegen einer neuen Einrichtung, nach welcher nur 7 dort kopieren dürfen, für mich unmöglich sein würde, ohne gewichtreiche Empfehlung ausnahmsweise diese Erlaubniß zu erhalten; meine Bitte wäre daher die: ob Ew: Hochwolgeboren mir nicht gefälligst in einigen Zeilen an den Direktor Montalvi eine solche wollten zufließen lassen.

Nach einer sehr lehr[-] und genußreichen Reise hieher die vom schönsten Wetter begünstigt, glaube ich daß ein längerer Aufenthalt hier nicht ohne Nützen für mich sein dürfte. – Da Küchler noch heute nach Rom zurückkehrt, will ich Ew: Hochgeboren nicht mit unnötigem Geschreibsel behelligen. – Friis haben mir hier gesprochen, er war aber so zerstreut daß er sogar bey seiner Abreise ein Theil Bücher und Kupferstiche hier vergessen, Küchler wird solche mit nach Rom nehmen und Ew: Hochwolgeboren zustellen, bis Friis in einem Briefe näher darüber bestimmen wird; – Von Ihm wie von Herrn Metzger und Küchler habe ich die herzlichsten Grüße auszurichten.

In der festen Ueberzeugung Ew: Hochwolgeboren werden Nachsichtsvoll die Freiheit entschuldigen womit ich Ihnen obige Bitte vorgetragen verharre ich

Ew: Hochwolgeboren

Florenz d 18te Novb: 1831 ergebenster
D:C: Blunck.
Generel kommentar

Brevet er, efter at det er blevet foldet, blevet gennemskåret af små snit fire steder. De fremkomne små (ca. 1 cm) lange revner har formentlig tjent til desinfektion af brevet med henblik på at undgå spredning af sygdomsepidemier. Desinfektion af breve var almindelig og kunne ske både med perforering (der skulle lukke den dårlige luft ud samt tillade desinficerende røg at trænge ind), fugtning med eddike eller havvand, eller ved opvarmning med røg. I visse tilfælde bemærkedes desinfektion af et brev med stemplet “Netta dentro e fuori” (ren udenpå og indeni). Se hertil evt. Maurice Rickards, The Encyclopedia of Ephemera, New York og London 1919 (2001), p. 121.

Arkivplacering
m16 1831, nr. 100
Værker
Sidst opdateret 01.04.2017 Print